Endlich sind die Schulferien da – und egal, ob es nun Sommer, Herbst oder Winter ist, wenn die Familie gemeinsam in den Urlaub fährt, ist die Freude bei allen groß. Die letzten Vorbereitungen werden getroffen, die Koffer werden gepackt, der Teddy ist auch dabei – eigentlich kann es los gehen. Aber wurde auch an eine Reiseapotheke gedacht? In solch einer Familien Reiseapotheke finden alle Medikament und Mittel ihren Platz, die bei kleineren Leiden, Erkältungen, Verletzungen oder Ähnlichem angewendet werden können.
Grundsätzliches in der Familien Reiseapotheke
In keiner Reiseapotheke dürfen die Medikamente fehlen, die von den Familienmitgliedern regelmäßig eingenommen werden, so wie etwa Papas Herzmedikamente. Ist ein Diabetiker mit von der Partie, sollte Insulin in ausreichendem Maße in die Reiseapotheke gepackt werden, Spritze und die Insulineinheiten, die für die Dauer der Anreise ausreichen sollten, gehören hingegen ins Handgepäck. Die Impfpässe der Kinder können entweder in die Reiseapotheke gepackt werden, oder sie werden ebenfalls ins Handgepäck gesteckt. Gerade wenn die Reise per Flugzeug angetreten werden soll, empfiehlt es sich, sie – genau wie einen Mutterpass bei schwangeren Frauen – im Handgepäck mit sich zu führen, für den Fall, dass der Koffer verloren geht.
Mittel für alle Fälle
In jede Reiseapotheke gehören außerdem: Ein Medikament gegen Fieber und Schmerzen, wie etwa Paracetamol, ein Kombi- oder einzelne Präparate gegen Erkältungsbeschwerden, ein Fieberthermometer, ein Mittel gegen Übelkeit und eins gegen Durchfall, Pflaster, Mullbinden, Verbände, ein Desinfektionsmittel sowie Mittel zur Vorbeugung und Behandlung von Insektenstichen. Zusätzlich können variable Kühl- und Wärmekompressen eingepackt werden, die je nach Beschwerden entweder kurz erhitzt oder kurz ins Gefrierfach gepackt werden können. Sie sind zum Beispiel bei Prellungen, Verspannungen oder auch bei Migränebeschwerden anwendbar. Der Sonnenschutz darf natürlich auch nicht fehlen, wenn die Reise in den Süden geht. Alle Familienmitglieder sollten eine halbe Stunde vor dem Sonnenbad mit ausreichendem UV-Schutz eingecremt werden, für den Fall eines Sonnenbrands kann auch eine Lotion zur Nachbehandlung eingepackt werden.




